Griass enk!
auf 1805 m
Das Solsteinhaus am Erlsattel liegt im größten Naturschutzgebiet Österreichs, inmitten des Alpenpark Karwendel. Erreichbar über Hochzirl und Scharnitz sowie über die Nachbarhütten Nördlinger Hütte und Neue Magedeburgerhütte
liegt das Solsteinhaus auf grünen Almwiesen am Fuße des Großen Solsteins.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihre Familie Fankhauser



Geschichte der Hütte
Das Solsteinhaus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom Österreichischen Alpenverein geplant. Der Bau begann 1912 am Erlsattel auf etwa 1805 m Höhe, und im Juni 1914 wurde die Hütte eröffnet. In den folgenden Jahrzehnten kam es immer wieder zu schwierigen Zeiten, etwa durch wirtschaftliche Probleme in den 1930er-Jahren und durch die Nutzung von Besatzungstruppen nach dem Zweiten Weltkrieg. Später wurde der Betrieb jedoch wieder aufgenommen und die Hütte schrittweise ausgebaut. Ab den 1970er-Jahren entstanden wichtige Verbesserungen wie eine Materialseilbahn sowie moderne Energie- und Abwassersysteme. Zwischen den 1990er-Jahren und 2008 wurde das Solsteinhaus umfassend modernisiert und saniert, sodass es heute eine gut ausgestattete und beliebte Alpenvereinshütte im Karwendel ist.

Nachhaltiges Solsteinhaus
Das Solsteinhaus wurde im Jahr 2011 vom Alpenverein mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet. Wir erzeugen unseren Strom aus Solarenergie, ergänzt mit einem Blockheizkraftwerk, das mit Pflanzenöl betrieben wird. Das BHKW ist ebenso mit einer Wärmerückgewinnung für die Warmwasseraufbereitung ausgerüstet. Das Warmwasser wird mit thermischer Solarenergie aufgeheizt. Nachdem das Karwendelgebirge eine sehr wasserarme Gegend ist, muss unser Trinkwasser ca. 150 hm von unserer Quelle Richtung Kristenalm hochgepumpt werden. Oberhalb der Hütte wird das Wasser in zwei Hochbehältern gesammelt. Aus diesem Grund bitten wir, mit dem Wasser sparsam umzugehen. Unsere Hütte verfügt des Weiteren über eine eigene Abwasserreinigungsanlage. Das Solsteinhaus wird mit einem Auto und über eine Materialseilbahn versorgt. Alle nötigen Materialien werden auf diesem Wege hochgebracht und müssen umgeladen, bzw. wieder entsorgt werden. Wir sind bemüht, bei vielen Tiroler Betrieben einzukaufen und darauf zu achten, dass die Produkte vorwiegend aus der Region kommen.





